Die Checkliste berücksichtigt jenes Leasing, bei dem der Leasinggeber seinen Sitz in einem EU-Staat hat. Die Ausführungen gelten seit 1.1.2010 für die langfristige Vermietung (mehr als 30 Tage) und nur für den Unternehmer.
1. Schritt: Rechnung/Umsatzsteuer/Vorsteuer
Dem österreichischen Leasingnehmer wird in der Leasingrechnung Umsatzsteuer verrechnet, da diese auf den Leasingempfänger übergeht (Reverse Charge). Der österreichische Unternehmer hat dann 20 % Umsatzsteuer an das österreichische Finanzamt abzuführen. Diese Umsatzsteuer kann sich der Unternehmer im Regelfall bei PKW Leasing nicht wieder abziehen.
Der österreichische Unternehmer kann die an das Finanzamt abgeführte USt als Vorsteuer nur dann wieder abziehen, wenn es sich um ein VSt-abzugsberechtigtes Fahrzeug (siehe Liste der VSt-abzugsberechtigten Kfz) handelt oder wenn eine begünstigte Verwendung (Fahrschulkraftfahrzeug, Vorführkraftfahrzeug, Fahrzeug, das ausschließlich zur gewerblichen Weiterveräußerung bestimmt ist, Kraftfahrzeug, das mindestens zu 80 % dem Zweck der gewerblichen Personenbeförderung oder Vermietung dient) vorliegt.
2. Schritt: Zulassung
Sie benötigen:
Antragsformular, Typenschein bzw. Bestätigung der Prüfstelle bzw.
Einzelgenehmigung, Kaufvertrag, Versicherungsbestätigung, Meldezettel,
Finanzamtsbestätigung (Nova bezahlt). Hinweis zur Finanzamtsbestätigung:
Die Bestätigung wird erst nach Bezahlung der vorläufigen NoVA
ausgestellt und kostet € 13,00 an Gebühren.
Die Überführung nach Österreich, die Abfuhr der NoVA und die Typisierung werden in aller Regel durch den Leasinggeber durchgeführt.
Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die vollständige Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Sollten Sie spezielle Fragen zu einem der Themen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.